HOMEPAGE DES BARITONS JÜRGEN LINN


Direkt zum Seiteninhalt

WOTAN

PRESSE

Wotan/Wanderer



NÜRNBERGER NACHRICHTEN
Dieser „Ring“ ist nicht zuletzt das Produkt einer geglückten Besetzungsliste. Allen voran Jürgen Linn, der die Partie des Wotan übernahm. Nach seinem fulminanten Sachs-Debüt triumphiert er nun auch als Heervater: Seine Wortprägnanz und Nuancierungskunst verraten jene gestalterische Intelligenz, die um die eigenen Mittel und ihren ökonomischen Einsatz weiß, so dass es auch noch für den „Feuerzauber“ reicht. Ohne falschen nationalistischen Zungenschlag: Ein solch differenziertes Rollenporträt gelingt eben oft nur Sängern, deren muttersprachlicher Hintergrund vor der gewöhnungsbedürftigen Wagner- Prosa nicht völlig kapitulieren muss.

CRESCENDO
(...) dass mit Jürgen Linn ein Naturereignis von Wotan auf der Bühne steht. Mal wuchtig und kraftvoll, mal filigran und leise, einer, der die Rolle beherrscht statt sie niederzukämpfen, wie so viele seiner Kollegen. Der Abschiedsgesang, oft dahingebrüllt, kommt über weite Strecken im Piano. Da ist das anfängliche Energiebündel Wotan, der ewige Sieger, längst ein gebrochener Mann. Diesen Wandel arbeitet Linn auch darstellerisch grandios heraus...

ABENDZEITUNG
Jürgen Linn ist am Ende seines Wotan-Debüts, der Wanderer-Melancholie des scheiternden Gottes, gleich in den vorderen Reihen der Interpreten dieser Ausnahme-Partie angekommen.





Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü