HOMEPAGE DES BARITONS JÜRGEN LINN


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BIOGRAPHIE

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Der 1959 geborene Bariton Jürgen Linn studierte nach einer Sonderschullehrerausbildung Gesang an der Musikhochschule Mannheim und war 1990 Träger des Förderpreises der Stadt Mannheim. Nach zwei längeren Festengagements (von 1990 bis 1994 am Pfalztheater Kaiserslautern und von 1994 bis 1999 am Staatstheater Nürnberg) begann er seine internationale Karriere.

Seitdem gastierte er an verschiedenen Opernhäusern in Deutschland (Staatsoper Berlin, Karlsruhe, Hamburg, Dresden, Chemnitz, Wiesbaden, Bonn und Nürnberg), Frankreich (Strasbourg), Italien (Triest, Bologna, Cagliari, Palermo, Rom, Verona, Venedig), China (Peking), Lettland (Riga), Polen (Wroclaw), Japan (New National Theater und New Japan Philharmonic Tokio) und Mexico (Mexico City). Sein Debüt an der Scala di Milano fand 2007 als Telramund im „Lohengrin“ unter der Leitung von Daniele Gatti statt.

Neben Gatti hat er u.a. mit Dirigenten wie Christian Arming, Philippe Auguin, Gari Bertini, Michael Boder, Dan Ettinger und Andris Nelsons gearbeitet. 2011 debütierte er bei den Berliner Festtagen an der Staatsoper Berlin unter Daniel Barenboim. Dort wird er auch 2012 erstmals den Schigolch in „Lulu" singen.

Außer fast sämtlichen Hauptpartien des Wagnerfachs (Hans Sachs, Wotan/Wanderer, Holländer, Telramund, Amfortas, Klingsor, Alberich, Gunther, Kurwenal) finden sich in seinem Repertoire Rollen wie Wozzeck, Dr. Schön, Pizarro, Jochanaan, aber auch Vertreter der Moderne wie Dallapiccolas „Gefangener“ und Cortez (Rihm „Die Eroberung von Mexico“). Im Jahre 2010 sang er erstmals den Baron Ochs im Rosenkavalier am Staatstheater Karlsruhe. In dieser Rolle wird er weiterhin nicht nur in Karlsruhe, sondern auch 2011/12 unter der Leitung von Ulf Schirmer in Leipzig zu hören sein.

Jürgen Linn ist neben seiner Tätigkeit im Opernbereich ein gefragter Konzert- und Liedsänger.

Bisher hat Jürgen Linn bei folgenden CD-Produktionen mitgewirkt:


„Die Musik kommt mir äußerst bekannt vor“

(Bent Lorenzen); 1990; Helikon HCD 1012
Baritonpartie des Don Giovanni in einer experimentellen Oper für Tonband und vier Sänger


„Amerindia"

(Heitor Villa-Lobos Symphonie Nr.10); 2008; cpo
Basspartie in einer Aufnahme von 1999 (!)
SWR-Vokalensemble und RSO des SWR unter Carl St.Clair



„Lulu“
(Alban Berg); Gesamtaufnahme 2001; Arte Nova Classics
(als Dr.Schön mit Anat Efraty, Doris Soffel, Theo Adam u.a.)
Orchester des Teatro Massimo Palermo unter Stefan Anton Reck


Sinfonie Nr.8 (Sinfonie der Tausend)
(Gustav Mahler); Aufnahme von 2009;
New Japan Philharmonic unter Christian Arming
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